Keynote
Datenschutz, quo vadis?
Peter Schaar
Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit
Früher einmal war die Welt noch einfach strukturiert und die Verhältnisse klar: Datenschutz war für die Nutzer da, verteidigte ihre Privatsphäre und alle damit zusammenhängenden Interessen gegen die Begehrlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Heute stellt sich die Situation, angeregt durch die Entwicklung sozialer Netzwerke und einem damit einhergehenden Trend zur Selbstdarstellung der Nutzer auf den neuen, offenen Plattformen im Web, ganz anders dar. Damit einher geht auch eine seltsame und kaum mehr zu vermittelnde Diskussion um angeblich "persönliche" IP-Adressen, um das de facto Verbot von Cookies und anderen Tracking-Techniken, die bei Anwendung nicht weniger als das Ende von Online-Marketing und Internet-Wirtschaft im heute bekannten Sinne bedeuten könnte. Damit wird der Datenschutz von weiten Nutzer- und Anbieter-kreisen im Netz heute als ein nicht mehr auf der Höhe der Zeit agierender "Spielverderber" in der digitalen Welt gesehen und abgetan. So kann es nicht verwundern, dass einige Nutzer mit der ihnen eigenen Lust an der Provokation bereits eine “Post-Privacy” Gesellschaft propagieren. In seiner Keynote gibt Peter Schaar Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Orientierung in einer Diskussion, die inzwischen immer komplexer geworden ist und wird.
The rise of the social app – trends to look out for
Andrew Grill
New social apps have gone beyond location and simple sharing and are now all about the group. Being mobile has gone from "where are you?" to "what's happening where you are right now?" and now it is all about "what are you doing now and who do you want to share it with?" With the launch of "group apps" such as Color and Groupon, we are seeing that it is no longer all about location and time sensitive offers, but with the rise and rise of social media, and the adoption of mobile, the new sweet spot is at the nexus of local, social, mobile and the group. Leading London based digital strategist will look at what the new breed of social apps means for advertisers, developers, traditional and new media as well as today's mobile consumer.
The bright golden future of the web (and other fairytales)
Stefan Priebsch
thePHP.cc
People love to predict the future. In 2012, for instance and among other things, the world will end - at least depending on whom you ask. IT experts also love to predict the future. For some reasons, however, those phophecies tend to be centered around products that the prophets' company offers, or plans to offer. So who could be better suited to take peek into the future of the web than an IT expert working for a company that does not sell products at all? Stefan Priebsch of thePHP.cc, having learned a few lessons while being in the IT business for over 20 years, will share his thoughts on what the future holds for the PHP ecosystem, and how this should affect what we do today.
Your users will be mobile soon, prepare!
Zeev Suraski
Zend Technologies
Mobile devices are gaining popularity at an amazing pace, and analysts predict that by 2013 - internet connected devices will surpass the number of internet connected PCs. Ignoring the mobile revolution is no longer something any of us can afford, and on the flip side - the mobile world opens new possibilities for growth and evolution. In this keynote, Zeev will present the latest PHP-enabled technologies to develop mobile-aware apps, both browser-based and native, including Zend Framework and Adobe FlashBuilder for PHP.
Das digitale Paradies und seine Sklaven
Gernot Pflüger
CPP Studios Event GmbH / MadHat GmbH
Null Porto Werbemails weltweit - Selbstentäußerung der Kunden via Facebook, Twitter und Co. - völlig neue Spielwiesen für Wirtschaft im Web. Die Medienbranche scheint goldenen Zeiten entgegenzugehen. Doch hinter den Unternehmen, die diese schöne neue Zeit gestalten, verbergen sich immer mehr Permalancer, Dauerpraktikanten und sonstige Selbstausbeuter. Zwischen dem Verfall von Qualitätsanspruch und Nachhaltigkeitsdenken der Kundenunternehmen und der Stagnation der Medienarbeitswelt scheint ein Zusammenhang zu bestehen. Gernot Pflüger, Buchautor und Geschäftsführer einer erfolgreichen Firmengruppe, die seit über zwanzig Jahren eine ganz andere Form von Unternehmenskultur praktiziert, unternimmt einen nachdenklichen Ausblick auf Formen der Arbeits- und Erwerbsarchitekturen des 21. Jahrhunderts und stellt alternative Ansätze für ein neues, erfolgsorientiertes Unternehmertum vor.
Der Virale Faktor
Martin Oetting
trnd
Der Wandel in der Medienlandschaft ist fundamental und von revolutionärem Ausmaß. Andererseits geschieht er deutlich langsamer, als manche Propheten der Revolution verkünden. Um im Marketing mit digitaler Kommunikation sinnvoll arbeiten zu können und die Umwälzung in der Medienlandschaft zu nutzen, sollte man sich den Hype schenken. Nicht schenken sollte man sich dagegen den Umgang mit den Möglichkeiten, die die digitalen Kanäle heute bieten. Denn wer wahre Fans begeistern, normale Kunden zu Multiplikatoren machen und seine Botschaften durch die sozialen Netze transportieren will, der hatte nie bessere Möglichkeiten als heute. Die Arbeit mit den richtigen Daten, den richtigen Menschen und der richtigen Einstellung macht Marken groß und bereit für's 21. Jahrtausend. Die Keynote beschreibt, wie's geht.






