Best Case and Unlikely Case: Responsive Webdesign, und was ist mit der User Experience?

Session

Datum: 

Montag, 27. Oktober 2014 - 14:00 bis 15:00

Raum: 

  • Forum 8

Responsive Webdesign ist aus dem Web nicht mehr wegzudenken. Wer heute relauncht, kommt um die Frage Responsive - ja oder nein - nicht herum. Responsive Webdesign wird dabei gerne als überwiegend technologiegetrieben betrachtet. Media Queries, fluide Grids, Responsive Images, Performance, RESS und Server-Side Components sind einige der diskutierten Werkzeuge. Das hat leider zur Folge, dass die meisten responsiven Webseiten eine Anpassung von Inhalten an verschiedene Displaygrößen sind. Zurecht melden sich Kritiker, die Responsive Webdesign als Schrott für User Experience und Conversion Rate sehen. Wo liegen also die Herausforderungen im Responsive Webdesign? Wie muss die UX gestaltet werden? Was heißt das für den Workflow, und wie muss der organisiert sein? Wie holen wir uns das Commitment beim Auftraggeber? Responsive Webdesign und User Experience entstehen nicht in unzähligen Photoshop-Dateien und auch nicht unter Einsatz der neusten Frontend-Technologien. Responsive Webdesign ist eine große Herausforderung und erfordert vor allem ein Umdenken im Kopf. Responsive Webdesign ist weder Pixel-Perfect-Design noch Technologie, sondern Konvergenz zweier Gewerke zu einer kulturellen Einheit. Die Herausforderung besteht darin, sich der Unterschiede bewusst zu sein und produktiv damit umzugehen. Es geht darum, das Mindset von Designern und Developern für das Fachgebiet des anderen zu erweitern und ein gemeinsames Verständnis füreinander zu schaffen. Wer Responsive Webdesign wirklich verstanden hat, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Die Idee des Webs war von Anfang an auf Zugänglichkeit und Transformation ausgerichtet, im Responsive Webdesign finden diese Leitgedanken seine Fortführung.

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