Freitag, 9. Januar 2009 |
Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben, was einmal war, bleibt vergessen und zählt nicht mehr. Kaum einer der Windows-Benutzer hat Windows Vista bisher lieben gelernt, vielmehr trauern die meisten noch Windows XP nach, da zieht Microsoft schon den nominellen Nachfolger aus dem Hut: Windows 7. Der Redmonder Softwarekonzern nutzte die zweite Keynote der Professional Developers Conference 2008 und stellte eine Pre-Beta-Version des kommenden Betriebssystems vor. Der Vista-Nachfolger soll die Entwicklung neuartiger Anwendungen und Services für die Windows-Plattform ermöglichen, die erste offizielle Beta-Version wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres verfügbar sein.

Ein Ziel von Windows 7 wird die Vereinfachung täglicher Aufgaben sein, ein anderes eine möglichst umfassende Kompatibilität zu verschiedensten Anwendungen und Geräten. In der Keynote der PDC legte das Windows-Team besonderen Wert auf die folgenden Neuerungen und Verbesserungen:

Mit der kommenden Windows-Version soll auch Entwicklern eine zuverlässige Plattform für die Erstellung neuartiger Windows-Lösungen geboten werden. Die Stichworte sind hier Task-Leiste, Ribbon, Ziele und Shell-Integration. Zusätzlich können Entwickler mithilfe des Internet Explorer 8, einer nativen Web Services-Schnittstelle sowie umfassender Suche, Funktionen von Windows und Web Services integrieren. Die zukünftigen Versionen Visual Studio 2010 und das .NET Framework 4.0 werden die Entwicklung von Anwendungen für Windows 7 unterstützen.