Freitag, 9. Januar 2009


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Dienstag, 4. November 2008 | Topthema

Security Report: Mehr Schadprogramme, weniger Sicherheitslücken

(Link zum Artikel: http://www.phpconference.com/dotnet//045851)

Microsoft hat die fünfte Ausgabe seines Microsoft Security Intelligence Reports (SIR v5) während der Tech-Ed EMEA IT Professionals 2008 herausgegeben. SIR basiert auf Daten von hunderten Millionen Computern weltweit. Die Ergebnisse wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2008 ermittelt. Sie zeigen, dass einerseits Microsoft und andere Unternehmen deutliche Fortschritte beim Schutz von Kunden vor Schadprogrammen erzielt haben. Andererseits entwickeln auch sich die Bedrohungen für Unternehmen und Konsumenten immer weiter.

Während der ersten Hälfte 2008 stieg die Anzahl der Schadprogramme und potentiell unerwünschter Software um über 43 Prozent. Zudem zeigt der Security Intelligence Report einen kontinuierlichen Anstieg von Download-Trojanern und hochkritischen Sicherheitslücken. Die Hauptmotivation der Angreifer lag dabei in finanziellem Gewinn. Die Recherche von Microsoft ergab auch, dass mehr als 90 Prozent der entdeckten Schwachstellen Applikationen betrafen und nur 10 Prozent Betriebssysteme. Die Studie unterstreicht weiterhin den Fortschritt, den Microsoft bei der Absicherung seiner Programme durch die Entwicklung sicherer Software und Feedback-Prozesse erzielt hat. Zum Beispiel reduzierten sich die Schwachstellen in Microsoft-Programmen im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2007 um 33,6 Prozent.

Schritte zur optimalen Sicherheit

Microsoft empfiehlt, auf Basis der Daten, Ergebnisse und Richtlinien des Reports die eigenen Sicherheitspraktiken zu verbessern. Dazu zählen:

  • Kontinuierliches Prüfen und Anwenden von Software-Aktualisierungen, inklusive Updates für Programme von Drittanbietern
  • Aktivierung einer Firewall
  • Installation aktueller Antivirus- und Antispyware-Programme zum besseren Schutz vor schädlicher und potenziell unerwünschter Software
  • Vorsicht beim Öffnen von Links und Anhängen in E-Mails und Instant Messages, sogar wenn sie von einem scheinbar bekannten oder vertrauenswürdigen Absender stammen

(marz)

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